Daniel Preis – Tenor
Der aus Donaueschingen im Schwarzwald-Baar-Kreis stammende Tenor Daniel Preis fand früh seinen Weg zur Musik. Nach vier Semestern Vokalpädagogik am Institut für Musik in Osnabrück setzte er seine Ausbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover fort. Dort schloss er 2020 sein Masterstudium im Fach Operngesang in der Klasse von Prof. Dr. Peter Anton Ling ab.
Neben seiner Gesangsausbildung sammelte er prägende Erfahrungen in verschiedenen Chören und Ensembles, unter anderem im Neuen Vokalensemble unter der Leitung von Walter Nußbaum. Auf CD ist er in der Mayr-Oper Saffo als Euricleo zu hören. Auch im Konzert- und Oratorienfach ist er regelmäßig aktiv.
Auf der Bühne stand er zunächst in Hochschulproduktionen, etwa als Monostatos (Die Zauberflöte), Bobinet Chicard (Pariser Leben) und Tanzmeister (Ariadne auf Naxos). Internationale Erfahrung brachte ihm die Rolle des Chevalier Danois in Lullys Armide, mit Aufführungen in Frankreich und Tschechien.
In der Spielzeit 2018/19 war er Mitglied des Opernstudios der Staatsoper Hannover. Dort wirkte er nicht nur in Kinderopern wie Des Kaisers neue Kleider, Die drei Spinnerinnen und Iphis mit, sondern debütierte auch als Gastone (La Traviata) und übernahm die Titelpartie in der Uraufführung der partizipativen App-Oper Unterwelt nach dem Orpheus-Mythos.
Ab 2020 gehörte er drei Jahre lang zum Ensemble des Landestheaters Niederbayern, wo er u. a. als Dr. Blind, Goro, Alceste und mit großem Erfolg als Leopold in Im weißen Rössl zu erleben war.
Zur Spielzeit 2023/24 wechselte er ins Ensemble des Theaters Osnabrück. Hier war er bisher u. a. als Gastone (La Traviata), Barret (Titanic), Sigismund (Im weißen Rössl), Bob Boles (Peter Grimes), Max von Horn (Tootsie), Célestin Formant (Ball im Savoy), Arne (Wie im Himmel) sowie Der Chevalier/1. Chorist (Der ferne Klang) auf der Bühne zu sehen.
Seit Sommer 2025 ist Daniel Preis als freischaffender Künstler tätig.